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blog articles

  • Ein erster Hauch künstlichen Lebens

    Thu, Jul 22, 2010 — universal, life, design, stuff

    Was ist Leben? – diese Jahrtausende alte Frage hat eine neue Antwort bekommen. Davon ist zumindest Craig Venter überzeugt. Der 63-Jährige Biochemiker, der das Rennen um die Entschlüsselung des menschlichen Genoms auslöste, ist seinem Traum, künstliches Leben zu erschaffen, so nahe gekommen wie nie zuvor. Ihm sei ein entscheidender Schritt gelungen – wissenschaftlich wie philosophisch. Und auch ökonomisch, denn Venter sieht bereits Designermikroben vor sich, die vom Treibstoff bis hin zum Medikament jedes gewünschte Produkt herstellen.

    In der Online-Ausgabe des Magazins Science präsentiert er nun den Prototypen eines solchen Organismus: das erste Bakterium, das komplett mithilfe von künstlich gebasteltem Erbgut entstand. "Die Zelle stammt aus einem synthetischen Chromosom, erschaffen aus einem Mix chemischer Komponenten", sagt Venter. Zuerst lagen die Erbinformationen nur am Computer vor, bevor sie synthetisiert wurden. Der Genetik-Guru gibt sich ehrfürchtig: "Das hat meine Vorstellung verändert, wie wir Leben definieren, und wie Leben funktioniert."

  • Wie YouTube die Videokunst verändert — Techno Viking, Keyboard Cat und Co.

    Thu, Jul 22, 2010 — universal, life, design, stuff

    Videos können sich im Netz selbst verbreiten und zu immer neuen Formen mutieren. Der Einfluss der Künstler und von Museen auf diese Dynamik ist begrenzt.

    Niemand konnte damit rechnen, am wenigsten der Künstler selbst. Matthias Fritsch, damals Student an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, gelang 2006 ein Coup: Ohne eigenes Zutun wurde eines seiner Videos zum Blockbuster. Schon 2001 hatte Fritsch eine vierminütige Filmsequenz namens Kneecam No. 1 ins Netz gestellt. Mit etlichen Jahren Verzögerung begann der Film – zu sehen ist ein zu Techno tanzender "Wikinger" – sich selbst zu verbreiten. Unter dem Titel Techno Viking dehnte er sich im mittelamerikanischen Raum aus, wanderte über die USA zurück nach Europa, wurde von fremden Menschen kopiert, mit neuer Tonspur versehen, bearbeitet, kommentiert – und immer wieder empfohlen. Mehr als 20 Millionen Klicks generierte er zuletzt allein über Youtube. Ein Internet-Mem nennt sich das: ein sich selbst fortpflanzender, immer weiter mutierender Content-Schnipsel. "So was passiert sonst eigentlich nur Amateuren", sagt Fritsch heute.

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    A game about childhood, growing up and making the right decisions. Made using the Unity3D Engine. For my Diploma and […]

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